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BR-KLASSIK – Die Musik der Freimaurer

Die Musik der Freimaurer
Von Ulrike Zöller

Drei Rosen, drei Damen und ein Saxofon

Thematische Wort-Musiksendungen – freitags um 19.05 Uhr, Wiederholung samstags um 14.05 Uhr auf BR-KLASSIK

BR-KLASSIK – Das Musik-Feature

Die drei Damen und viele andere Figuren und Symbole der Zauberflöte laden in die Welt der Freimaurerei ein: Dass die beiden Logenbrüder Emanuel Schikaneder und Wolfgang Amadeus Mozart ihre Oper mit Symbolen des freiheitlichen Männerbundes gespickt haben, ist inzwischen Allgemeinwissen. Der Loge gehörten aber auch Komponisten wie Joseph Haydn, Louis Spohr und Johann Nepomuk Hummel an, ebenso wie zwei Protagonisten unseres bis heute gültigen Volksliedbegriffes: Johann Gottfried von Herder und der schottische Dichter Robert Burns, der sich selbst als “Fiddler and Poet” bezeichnete. Wie freimaurerisch sind unser deutsches Volkslied, der europäische Folk? Und wie freimaurerisch ist der amerikanische Jazz? War es programmatisch, dass bereits der Erfinder des Saxofons, Adolphe Sax, einer Loge angehörte? Viele Größen des US-Jazz waren und sind “Brüder”; die Jazzszene der 1950er und 1960er Jahre stellte fast so etwas wie eine große Loge für sich dar: Louis Armstrong, Lionel Hampton, Duke Ellington, Nat King Cole, Fats Waller oder Count Basie waren Freimaurer. Auch in der zeitgenössischen Musikszene und im Grenzgebiet zwischen zeitgenössischer Klassik und Jazz, Folk und Kabarett finden sich viele Logenbrüder, deren Denken ihre Kunst beeinflusst – auch wenn sich nicht alle Musiker öffentlich zur Freimaurerei bekennen. Schließlich ist Musik bis heute ein wesentlicher Bestandteil der Zeremonien und des freimaurerischen Alltags. Ulrike Zöller begibt sich auf Spurensuche in eine geheimnisvolle und faszinierende Musikwelt.

Hier geht es zum Beitrag mit hörenswertem Podcast: BR-KLASSIK – Das Musik-Feature

Musik und Freimaurerei

Foto Ekhart Wycik – Guido Werner

Ekhart Wycik: Musik und Freimaurerei

Öffentlicher Vortrag der Loge „Alpha Ori“ Erfurt; 25. Januar 2020

Eine Veranstaltung der besonderen Art erwartet die Gäste der Johannis-Freimaurerloge „Alpha Ori“ Erfurt am 25. Januar 2020. Prof. Ekhart Wycik, Dirigierprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, referiert zum Thema „Musik und Freimaurerei“.

Freimaurerlogen waren seit der Aufklärung Zentren des geistigen Austausches und der freien Meinungsäußerung. Neben Geistesgrößen aus Adel und Bürgertum waren diese Think Tanks der individuellen Entfaltung durch die Durchlässigkeit der sozialen Schranken natürlich gerade auch für Künstler interessant. Ausgehend von der Frage, was Freimaurerei eigentlich ist, beleuchtet Prof. Wycik als Musiker die gegenseitigen Wechselbeziehungen zwischen Musik und Freimaurerei. Eine Sonderstellung nimmt dabei der bekannteste freimaurerische Musiker Wolfgang Amadeus Mozart ein – genauso werden aber auch andere, weniger bekannte und für die Musik Mitteldeutschlands wichtige Musiker zur Sprache kommen. Anhand von Musikbeispielen wird aufgezeigt, wie die freimaurerische Symbolik sogar manchmal in deren Musiksprache eingebettet wurde.

Prof. Ekhart Wycik ist international renommierter Opern- und Konzertdirigent, er lehrt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. 2016 erschien sein Buch „Zauberflöte – die unbekannte Bekannte. Freimaurerische Strukturen, Symbole und Musik in Mozarts letzter Oper“.

Herzliche Einladung zu diesem öffentlichen Vortrag für den 25. Januar 2020 um 13:00h in das Haus Dacheröden,  Am Anger 37 in Erfurt.

Der Eintritt ist frei.

Buch: Zauberflöte – die unbekannte Bekannte

Musik und Freimaurerei

Prof. Ekhart Wycik:

Musik und Freimaurerei

Foto Ekhart Wycik – Guido Werner

Öffentlicher Vortrag der Loge „Alpha Ori“ Erfurt; 25. Januar 2020

Eine Veranstaltung der besonderen Art erwartet die Gäste der Johannis-Freimaurerloge „Alpha Ori“ Erfurt am 25. Januar 2020. Prof. Ekhart Wycik, Dirigierprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, referiert zum Thema „Musik und Freimaurerei“.

Freimaurerlogen waren seit der Aufklärung Zentren des geistigen Austausches und der freien Meinungsäußerung. Neben Geistesgrößen aus Adel und Bürgertum waren diese Think Tanks der individuellen Entfaltung durch die Durchlässigkeit der sozialen Schranken natürlich gerade auch für Künstler interessant. Ausgehend von der Frage, was Freimaurerei eigentlich ist, beleuchtet Prof. Wycik als Musiker die gegenseitigen Wechselbeziehungen zwischen Musik und Freimaurerei. Eine Sonderstellung nimmt dabei der bekannteste freimaurerische Musiker Wolfgang Amadeus Mozart ein – genauso werden aber auch andere, weniger bekannte und für die Musik Mitteldeutschlands wichtige Musiker zur Sprache kommen. Anhand von Musikbeispielen wird aufgezeigt, wie die freimaurerische Symbolik sogar manchmal in deren Musiksprache eingebettet wurde.

Zauberflöte – die unbekannte Bekannte

Prof. Ekhart Wycik ist international renommierter Opern- und Konzertdirigent, er lehrt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. 2016 erschien sein Buch „Zauberflöte – die unbekannte Bekannte. Freimaurerische Strukturen, Symbole und Musik in Mozarts letzter Oper“.

Herzliche Einladung zu diesem öffentlichen Vortrag für den 25. Januar 2020 um 13:00 Uhr in das Haus Dacheröden,  Am Anger 37 in Erfurt.

Der Eintritt ist frei.

Fotonachweis:
Foto „Zauberflöte – die unbekannte Bekannte“ – Salier Verlag
Foto Ekhart Wycik – Guido Werner